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Posted by Ute Gerlach on 7. September 2016
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Ein Märchen ohne Happy End (?)

Der private Immobilien-Verkauf und seine Tücken

Es war einmal eine Verkaufsanzeige, auf die ein Besichtigungstermin, ein Notartermin und ein Umzugstermin folgten… Und wenn…

… diese Geschichte wahr wäre, dann gäbe es keine Immobilienmakler! Denn: ein Haus mal eben so zu verkaufen ist ungefähr so wahrscheinlich, wie unter der Dusche nicht nass zu werden. Nichtsdestotrotz: Ein schneller Verkauf zu einem marktgerechten Preis muss kein Märchen sein. Um das persönliche Happy end zu erreichen, ist bloß eines unerlässlich: eine gute Planung. Nein – eine exzellente Planung! Eine, die Eventualitäten berücksichtigt, Chancen und Risiken kennt. Und eine, die das Ziel konsequent in den Fokus nimmt: Den Prinzen auf dem Schimmel – Ihren Käufer!

Sowas gibt´s nur im Märchen, oder?

Es war einmal...
Frosch küssen

Man muss nicht unbedingt viele Frösche küssen, ehe man seinen Prinzen findet. Vielmehr muss man sich als Eigentümer gut mit Organisation und Zeitmanagement auskennen, Käufertypen einschätzen können, eine große Portion Menschenkenntnis besitzen, zumindest Hobby-Jurist, Profi für Wohnatmosphäre und Marketing – und ganz nebenbei ein echter Dokumentensammler und -beschaffer sein. That´s it! Eigentlich ganz einfach, oder? Ach so: die Erstellung einer Marktwertanalyse ist dabei natürlich nicht nur das i-Tüpfelchen, sondern der Beginn des Märchens. Wer das kann, braucht Frösche nicht zu fürchten.

Das Problem: Märchen sind meist grausamer, als es im gesellschaftlichen Diskurs bekannt ist. Keine andere Erzählgattung ist furchtbarer und unmenschlicher, nirgendwo wird häufiger gehängt, verbrannt und zerhackt. Also Hand aufs Herz: Damit Ihr Immobilienverkauf nicht schon beim „Es war einmal…“ erstickt wird, sollten Sie immer ehrlich mit sich selbst sein. Bringe ich die nötigen Kompetenzen mit? Kann ich auch über mehrere Monate konsequent und stringent bei der Sache bleiben? Bin ich bereit, Verluste einzustecken? Kurzum: kann ich mein Märchen selbst mit einem Happy end beenden?

Ein gutes Märchen ist gut inszeniert – aber bitte ohne Spannungsbogen!

Eins steht beim privaten Hausverkauf meist genauso fest wie die Tatsache, dass Märchen oft im Drama enden: Schwierigkeiten – oder zumindest arge Herausforderungen – sind in der Regel vorprogrammiert. Erst Recht, wenn Kaufinteressenten lieber den bösen Wolf mimen, als zahm wie die sieben Geißlein zu sein.

Diese Anforderungen stellt der private Hausverkauf:

  1. Alle benötigten Unterlagen zu finden und aufzubereiten
  2. Einen marktgerechten Preis festzulegen
  3. die Immobilie richtig und wertig aufzubereiten
  4. das Marketing sinnvoll und zielgruppenkonform zu planen und umzusetzen
  5. die stetige Erreichbarkeit sicherzustellen und auch unerwartete Fragen sicher beantworten zu können
  6. Käufertypen zu kennen und Besichtigungstourismus zu verhindern
  7. Besichtigungen gut zu planen und durchzuführen
  8. gut und angemessen mit Einwänden und Kritik umzugehen
  9. Vertragsverhandlungen sicher zu führen und den Vertrag hieb und stichfest abzuschließen

Wie viele Stunden Arbeit, Know-how, Nervenstärke, Durchhaltevermögen und Erfahrung sich darin kumulieren? Das kann wohl kein Eigentümer oder Immobilienmakler so genau sagen. Fest steht leider nur: Böse Märchen enthalten immer einen wahren Kern. Bleibt zu hoffen, dass Eigentümer die Variante mit Happy end wählen. Welche das ist, kann dabei zum Glück jeder für sich entscheiden.

Warum der Wechsel zu einem Immobilienmakler auch dann noch lohnen kann, wenn man schon mitten im privaten Verkauf steckt, erfahren Sie in einem der nächsten Beiträge, wenn es um eine „Beinahe-Katastrophe“ beim Hausverkauf geht.

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